„Ich finde mich gut, weil…“ – unter diesem Motto stelle ich mich als Teilnehmer ganz persönlich dar. Insofern ist diese Kampagne ein personifizierter Werbefeldzug in eigener, in menschlicher Sache. Die Teilnehmer werben für sich selbst. Und zugleich werben sie dafür, es ihnen gleich zu tun. Den eigenen Wert zu entdecken. Den Wert des Menschen an sich zu entdecken. Und damit auch den Wert des Anderen, des Mitmenschen.
Das ist somit auch eine Aufforderung, den Anderen zu sehen, in seinen Bedürfnissen und Bedürftigkeiten.

Sich folglich füreinander zu engagieren und als sozial engagierte Menschen zu outen. Und damit werben die Teilnehmer natürlich auch für die Initiatoren und die Kooperationspartner der Kampagne.

Werbung als solche ist neutral. Sie ist nicht für den Kommerz 'erfunden' und auch nicht durch ihn definiert!

Werbung ist auch ein unverzichtbares Instrument zwischenmenschlicher Kommunikation, letztlich sogar eine eigene Kulturform.
Nicht nur im Tierreich wirbt der Hahn um die Henne, auch wir Menschen werben um Anerkennung, Aufmerksamkeit, Respekt, Liebe - wir werben für uns selbst.
Und nur, wenn unsere Werbung erfolgreich ist, bekommen wir das, was wir zum Leben brauchen!
Die Darstellung der eigenen Werteinschätzung ist eine wichtige Voraussetzung für ehrliche und somit erfolgversprechende gesellschaftliche Kommunikation: „Ich finde mich gut, weil…“... ich den Mut dazu habe, weil ich darum gebeten worden bin, und weil keiner von mir wissen will, ob ich als „Verlierer“ oder „Gewinner“ dastehe. Gleichzeitig sehe und erlebe ich die Anderen; ganz persönlich, ganz direkt – ganz einfach. Sie zeigen mir etwas, womit ich konkret etwas anfangen kann. Und umgekehrt.

"Ich finde mich gut, weil..." führt Menschen zusammen !