„Ich finde mich gut, weil‚…“, „Du findest dich gut, weil‚…“ – das macht Mut und knüpft neue Verbindungen. Unter diesem Motto soll ein möglichst umfangreiches Bild und Dokument der Menschen erstellt und entsprechend präsentiert werden.
Die möglichst große Menge von Einzelstatements soll auf einer großen Fläche über- und nebeneinander plakatiert werden. Bei großem Betrachtungsabstand erscheint diese Fläche homogen gerastert; das ist die „Gesellschaft“, anonym, nicht als Individuen erkennbar. Um sie genauer zu betrachten, muss man näher hingehen. Dann wird erkennbar, dass es hier um viele, um sehr viele einzelne Menschen geht, die alle etwas über sich selbst aussagen. Und die in der Summe ihrer Aussagen eine Gemeinschaft bilden. Eine Gemeinschaft, die als Verbindendes, als Dreh- und Angelpunkt, den sozialen Gedanken hat. Einen Gedanken, der zum Beispiel auch die Caritas prägt und trägt.
Jeder, der fotografiert und befragt wurde, weiß, dass er sich in der Masse finden kann. Er wird sein Foto und sein Statement suchen. Als Rasterpunkt in der Gesellschaft kann er sich nicht erkennen. Auf der Suche nach sich selbst muss er so nahe hingehen, dass er auch die anderen ganz nahe sieht. Hat er sich gefunden, kann er wieder zurücktreten, die „Gesellschaft“ als Ganzes sehen und sagen: „Da, links oben, das bin ich“.
„Ich finde mich gut, weil‚…“ wird damit zum geflügelten Wort.