Warum und wozu dann das Ganze?

tl_files/ifmg/assets/pages/020_med.jpg„Ich finde mich gut, weil…“ ist eine Werbe-Kampagne ganz eigener Art. Eine Wertschätzungs-Kampgane. Sie animiert die Menschen dazu, ihre eigenen Qualitäten zu sehen und anderen Menschen zu zeigen. Ihr Licht zu finden und nicht unter den Scheffel zu stellen. Sich selbst darzustellen. Der Betrachter wird dadurch zum Beworbenen – und gleichzeitig umworben als künftiger Werber in eigener Sache.

Damit beschreitet die Kampagne unübliche Wege.

tl_files/ifmg/assets/pages/096_med.jpgDenn üblicherweise fordern Werbekampagnen etwas vom Betrachter. Ganz abstrakt gesprochen: Engagement, entweder in ideeller, meist aber ganz banal in materieller Form. Werbung liefert viele künstliche Identifikationsmodelle, fast immer mit manipulativen Absichten. Nie geht es ums eigene Selbst, oder darum, die eigene Werteinschätzung zu überdenken und zu äußern. Und auch über die Werbung hinaus wird der eigene Wert des Menschen in der Regel nicht individuell, sondern fast ausschließlich gesellschaftsbezogen und mehr oder weniger anonym definiert.

Genau die diese Anonymität und die tagtägliche Degradierung zum Objekt fremder Interessen hebt die Kampagne „Ich finde mich gut, weil…“ auf. Sie stellt den Dialog des einzelnen mit dem anderen, der Öffentlichkeit, der Gesellschaft auf sichtbare Beine. Sie hilft den Menschen dabei, ihr eigenes Gesicht zu finden und zu zeigen. Und damit der Gesellschaft ein menschliches, ein konkretes Antlitz verleihen.

Dieses Antlitz ist dann eben nicht nur Begriff oder eine Beschreibung, sondern real erkennbar: als Abbild und Tondokument von vielen Individuen.